|
Mehr Schatten für schräge Dachpartien
Wintergarten-Markisen mit Seitenüberstand
sup.- Wenn’s um's Wohnen geht, liegt Individualität im Trend – bei der Architektur, der Einrichtung, bei der Gartengestaltung und erst recht bei einem Glasanbau: Wintergärten weichen immer häufiger von den klassischen Bauweisen ab und verleihen dem Wohngebäude durch markante Formen eine reizvoll-eigenständige Optik. Besonders beliebt: so genannte abgewalmte Glasdächer, die im Gegensatz zur üblichen Pultdach-Form auch an den Seiten geneigt sind. Bisher war es allerdings ein Problem, solche Wintergärten hinreichend zu beschatten. Der Grund: Wenn die äußeren Führungsschienen einer Markise, an denen sie vor- und zurückgleitet, die seitliche Begrenzung der Tuchfläche bilden, dann endet die Beschattung leider jeweils am Beginn der Schräge. Ab dort haben die Sonnenstrahlen freie Bahn – ganz einfach deshalb, weil keine Befestigungsmöglichkeit für die Markisenschienen mehr vorhanden ist. Und das bedeutet für manche Wintergarten-Variante: Trotz Beschattungs-System wird es im gläsernen Anbau für Menschen und Pflanzen schlicht zu heiß. Immerhin können die Temperaturen unter Glas an wolkenlosen Tagen ohne Sonnenschutz leicht auf 50 Grad Celsius steigen.
Eine neue Wintergarten-Markise macht es jetzt möglich, dass der Wohn-Komfort nicht mehr der Wohn-Individualität geopfert werden muss. Das innovative System mit der Bezeichnung markilux 8500 hat eine Befestigungstechnik, die speziell für Walmdächer entwickelt wurde: Die Führungsschienen bilden nicht zwingend das seitliche Ende der Beschattung, sondern lassen sich bei Bedarf rechts und links um bis zu 120 cm nach innen versetzen. Dadurch ragt die Bespannung seitwärts über die Schienen hinaus, so dass sie auch abgeschrägte Flächen schützen kann.
Möglich wurde dieses technische Konzept, weil das Tuch dabei frei über den Schienen verläuft und auf diese Weise maximale Flexibilität in den Ausmaßen erlaubt. Das gilt nicht nur für die Seiten, sondern ebenfalls für die Ausfahrlänge der Markise: Die Führungsschienen können nach vorne bis zu 80 cm über den letzten Befestigungspunkt hinausragen. Auch bei frontal abgewalmten Dachpartien ist also eine ausreichend dimensionierte Beschattung gewährleistet. Die „frei schwebenden“ Markisenflächen werten darüber hinaus die Optik der gesamten Anlage auf attraktive Weise auf. Und die Individualität der Wintergarten-Gestaltung erhält eine zusätzliche Betonung.
|
|
|