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Nebenkosten transparent gemacht:
Heizung ist größter Ausgabenposten
sup.- Der erste bundesweite Betriebskostenspiegel für Mietwohnungen bringt es an den Tag: Die Nebenkosten, so der Deutsche Mieterbund (DMB), betragen inzwischen mehr als 35 Prozent der Gesamtmietbelastung. Damit sind sie zur einer Art zweiter Miete geworden, die den finanziellen Spielraum zahlreicher Familien immer mehr einschränkt. Pro Quadratmeter zahlen Deutschlands Mieter im Monat durchschnittlich 2,44 Euro, wie der Mieterbund bei seiner repräsentativen Untersuchung ermittelte. Darin enthalten sind die Beträge von 16 verschiedenen Nebenkosten wie z. B. Wasser, Heizung, Hauswart, Straßen- und Gebäudereinigung sowie Müllbeseitigung. Der auf diesen Daten basierende Betriebskostenspiegel soll Mietern durch den überregionalen Vergleich mehr Transparenz bei ihren Ausgaben ermöglichen. Vermieter bekommen darüber hinaus wertvolle Hinweise auf Einsparchancen bei den laufenden Betriebskosten.
Den mit Abstand größten Anteil an diesen Ausgaben hat die Heizung: Durchschnittlich 0,69 Euro im Monat kostet es pro Quadratmeter, für warme Wohnräume zu sorgen. Weitere 0,17 Euro verschlingt die Warmwasserbereitung in Küche und Badezimmer. In der Summe sind das Monat für Monat enorme Belastungen allein schon durch die häusliche Wärmeerzeugung. Darin liegt allerdings auch ein Hoffnungsschimmer: Denn gerade dieser Ausgabenposten kann in vielen Gebäuden durch Modernisierungsmaßnahmen relativ kurzfristig gesenkt werden. Während Nebenkosten-Bestandteile z. B. für Abwasser, Müllabfuhr, Versicherungen, Kabelempfang oder Schornsteinfeger weder vom Mieter noch vom Vermieter sonderlich beeinflusst werden können, führt eine Erneuerung der Heizungsanlage zu einem deutlich verringerten Brennstoffbedarf. Das gilt jedenfalls überall dort, wo bisher immer noch veraltete und in der Leistung überdimensionierte Heizkessel ihren Dienst verrichten. Nach Angaben der Experten des Systemanbieters Wolf Heiz- und Klimatechnik liegt der Einspar-Effekt moderner Heizkessel in deren niedrigeren Betriebstemperaturen, in einer konstruktionsbedingten besseren Verwertung der eingesetzten Energie und in geringeren Abstrahlverlusten durch optimierte Wärmedämmung. In einem Mehrfamilienhaus profitieren bei einer Heizungsmodernisierung also alle angeschlossenen Haushalte vom besseren Wärmekomfort und von den niedrigeren Heizkosten.
Ob dies möglich ist, dafür bietet der Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbundes eine erste Orientierungshilfe: Vor allem dort, wo die Ausgaben für Heizung und Warmwasser deutlich über dem ermittelten Durchschnittswert liegen, besteht wahrscheinlich Handlungsbedarf. Ausführliche Angaben zu Nebenkosten gibt es im Internet unter www.mieterbund.de, über die Chancen einer Heizungsmodernisierung informiert die Seite www.wolf-energie-spar-systeme.de.
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