|
Sonnenstich & Co. -
So überstehen Sie heiße Tage mit kühlem Kopf
sup.- Wer freut sich nicht darüber, bei strahlendem Sonnenschein und steigenden Temperaturen den Sommer im Freien oder am Meer zu genießen? Doch Vorsicht: Das vermeintliche Vergnügen kann schnell gefährlich werden, wenn der Körper längere Zeit der Sonne schutzlos ausgeliefert ist. Ein Sonnenstich, Hitzekollaps oder sogar Hitzschlag können die Folge sein. Beim Sonnenstich wird die Hirnhaut durch starke Sonneneinstrahlung auf den ungeschützten Kopf und Nacken gereizt. Es kommt zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Unruhe, Nackensteife und hohem Fieber. Die Haut ist trocken und überwärmt. Bei einem Hitzekollaps erhöht sich dagegen die Körpertemperatur nur geringfügig. Hier führt meist das Schwitzen zu einem starken Salz- und Flüssigkeitsverlust. Betroffene klagen über starken Durst, haben einen trockenen Mund, rote Haut, sind in Schweiß gebadet und leiden unter Kreislaufschwierigkeiten. Der Hitzschlag entsteht als Folge eines Wärme-Staus im Körper. Er tritt vor allem bei körperlicher Anstrengung auf und wird verstärkt, wenn der Organismus seine Wärme nicht mehr nach außen abgeben kann. Zeichen eines Hitzschlages sind hohes Fieber sowie Bewusstlosigkeit. Im Gegensatz zum Hitzekollaps ist die Haut bei einem Hitzschlag heiß und trocken.
Damit es nicht so weit kommt, raten die Experten vom Bundesinstitut für Sportwissenschaften (Bonn), schattige Plätze mit ausreichender Luftzirkulation zu bevorzugen. Klimaanlagen sollten generell nicht zu kühl eingestellt werden, da sie ansonsten die Schleimhäute austrocknen. Ratsam ist darüber hinaus helle Kleidung aus dünnem, feuchtigkeitsaufsaugendem, atmungsaktivem Gewebe, Creme mit hohem Lichtschutzfaktor, eine Sonnenbrille sowie eine Kopfbedeckung – am besten mit Nackenschutz. Im Urlaub an der See empfiehlt es sich einen Strandkorb zu mieten. Auch im Garten und Terrassenbereich sind Strändkörbe gute Schattenspender. Das wichtigste aber ist ausreichendes Trinken. Mindestens zwei bis drei Liter pro Tag sollten es sein. Optimale Durstlöscher sind Saftschorlen, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees sowie insbesondere ausgewogen mineralisierte Mineralwässer wie das bekannte Apollinaris. Denn sie führen dem Körper nicht nur Flüssigkeit, sondern auch die durch das Schwitzen verloren gegangenen Mineralien in passender Zusammensetzung schnell wieder zu. Heiße Getränke und Alkohol sollten dagegen besser gemieden werden. Das gilt übrigens auch für üppige Mahlzeiten, die den Körper mit schwerer Verdauungsarbeit zusätzlich belasten.
|
|
|