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Selbsthypnose

Von Selbst- oder Autohypnose spricht man, wenn eine Trance ohne fremde Hilfe angewendet wird. Ähnlich der Selbsthypnose ist auch die Meditation. Beide Methoden verfolgen allerdings unterschiedliche Ziele: Bei der Selbsthypnose geht es um eine intensive Konzentration die eigene Psyche, während es sich bei der Meditation an sich um ein eher oberflächlich gesehenes öffnen der Psyche handelt. Der Schwierigkeitsgrad von Selbsthypnose und durch einen Therapeuten hypnotisiert zu werden ist gleich, auch wenn die Rollen vom Hypnotiseur und dem zu hypnotisierenden zur gleichen Zeit wahrgenommen werden müssen. Im Fall der Selbsthypnose ist das Bewusstsein zum Teil mit dem allgemeinen Ablauf einer Hypnose beschäftigt. Dadurch ist die Trance nicht so tief. Im Verständnis jedoch ist jede Hypnose eine Selbsthypnose die angeleitet wird. Die Abfolge in der Selbsthypnose und deren Möglichkeiten der Suggestionen kann exakt gelenkt werden. Nur der Hypnotisierte selbst, der sich gerade in Trance befindet kennt seine Anliegen und Wertvorstellungen am besten. Die Durchführung kommt der durch einen Therapeuten induzierte Hypnose gleich. Für das Resultat ist es egal, ob man an eine Suggestion denkt, vor sich hinsagt, oder auf welche Weise man sie ausspricht. Dabei ist der Zustand hinreichend von der gerade erfahrenen Umgebung gelenkt, weil sie Bauten des eigenen Überlegens sind. Darum ist es schwer, das kurz zuvor erlebte, ablenkende Gedankengut zu umgehen. Entsprechend werden in der Regel seltener Erscheinungen beobachtet als bei einer Fremdhypnose. In der Therapiesitzung werden Erscheinungen wirkungslos, weil diese von persönlichen Unsicherheiten fundiert sind. In diesem Fall hat man die Möglichkeit seine verwendeten Suggestionen auf einen abspielbaren Datenträger aufzunehmen. Wichtig dabei ist, wenn man mit seiner eigenen Stimme spricht, das diese nicht als unangenehm gesehen wird, sondern vertraut sein soll. Hierbei ist zu beachten, dass es, abgesehen von der Stimme des Redners, sich dann um Fremd- und nicht mehr um Selbsthypnose handelt. Ratsam ist, dass für jede Besprechung der identische Platz und Moment als Anhalt dient. So ist eine gleich bleibende Vorbereitung möglich, die z. B. verhindert zu müde zu sein und während der Sitzung einzuschlafen. So sind die Reaktionen der Suggestionen gerade in der anfänglichen Phase kompliziert, da die Gefahr besteht das jede Bemerkung einen Eindruck auf die Beredsamkeit und das Geistesgut hat. Es können unbeabsichtigt Gegensuggestionen entstehen, wenn das Vorgehen durch abschätzen Misstrauen am Funktionieren erzeugt, wodurch die angewendete Suggestion unwirksam wird. Gerade am Anfang ist es immer ratsam, Annahmen an die Selbsthypnose abzustellen und mit weniger eindrucksvollen Erscheinungen zu arbeiten. Erstrebenswert ist eine bejahende und anschauliche Art der gesprochenen Worte, wie bei der Fremdhypnose und bei Suggestionen, da man sich bestehende Elemente der Gedanken nicht wegdenken kann. Mit der Zeit wird es einfacher in Trance zu fallen und diese vom regulären Wachzustand zu unterscheiden. Meditation und autogenes Training im Vorfeld sind gute Methoden für den Einstieg in die Hypnose. Eine realistische Einstellung ist auf jeden Fall bedeutend für ein positives Resultat der Selbsthypnose. Mit außergewöhnlichen Zuständen des Verstandes oder sensationellen Besserungen haben Hypnose und Selbsthypnose nichts zu tun. Die Wirkung einer Selbsthypnose scheint wie eine einfache Erholung zu wirken. So ist es bedeutsam, welche Absicht mit der Selbsthypnose verfolgt wird und den Blick darauf nicht verliert. An erster Stelle spielt hierbei das Resultat, dass man erreichen will. Anders ist es beim Entspannungstraining, dass bei Angstpatienten mit Selbsthypnose sehr gute Ergebnisse erzielt.

 

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